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Seminar
Mit Constanze Kurz, Sprecherin des CCC; Andreas Schurig, Datenschutzbeauftragter Sachsen; Peter Stawowy, Blogger: flurfunk-dresden.de; Anne Roth, Medien- und Netzaktivistin, Bloggerin: annalist.noblogs.org; Dr. Cornelia Ernst, Europaabgeordnete DIE LINKE; Julia Bonk, Landtagsabgeordnete DIE LINKE; Heiko Hilker, www.dimbb.de
Samstag, 15.10.2011 | 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr

TU Dresden Potthoff-Bau Raum 13, Dresden
Hettnerstraße 1/3
01069 Dresden

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Mein Profil gehört mir

Medienseminar

Die Doumentation finden Sie unter www.sachsen.rosalux.de/news/37956/texte-und-interviews-zum-medienseminar-mein-profil-gehoert-mir.html

11.00 Uhr Begrüßung

 1. Panel „Leben mit dem Internet – eine Beschreibung“

Wie hat das Internet unser Leben verändert?

Wie lebt es sich mit dem Internet?

Wie kann man mit dem Internet die Gesellschaft verändern?

Ist das Internet ein achter Kontinent?

Mit: Georg Maas, Hauptabteilungsleiter Neue Medien des MDR

 11.45 Uhr 2. Panel „Ist das Netz neutral?“

Befürworter einer gesetzlichen Regelung der Netzneutralität warnen, dass Verletzungen der Netzneutralität das Internet in seiner Eigenschaft als Innovationsmotor nachhaltig schwächen könnten, und dass sie auch die Grundrechte der Internetnutzer in Gefahr bringen könnten. Die Gegner einer Regelung betonen die Freiheit der Internet Service Provider, mit ihren Netzen zu tun und zu lassen, was sie wollen, und sie führen die Notwendigkeit der Amortisation der großen Aufwendungen für die neue Breitbandinfrastruktur ins Feld. Einige Gegner argumentieren auch, die ISPs könnten sich eine solche Diskriminierung von Daten ohnehin nicht erlauben, weil sie ansonsten Marktanteile verlören.

Das Thema Netzneutralität wird auch in Deutschland immer aktueller. Spätestens mit der Verabschiedung des sogenannten Telekom-Paketes auf europäischer Ebene ist die Frage in der deutschen Politik angekommen, ob wir verlässliche Regeln für Netzneutralität brauchen – oder ob der Markt ausreicht.

Mit: Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs (CCC), Kolumnistin der FAZ („Aus dem Maschinenraum“)

 Mittagspause: 12.30 – 13.30 Uhr

 13.30 Uhr 3. Panel „Datenschutz und Selbstdatenschutz – Spielregeln für den zweiten Lebensraum/achten Kontinent“

Selbstdatenschutz sind die durch den Einzelnen zum Schutz seiner Datenschutzgrundrechte ergriffenen technischen, organisatorischen und rechtlichen Maßnahmen. Zum Selbstdatenschutz werden bisher in erster Linie Verhaltensweisen des Einzelnen gezählt, möglichst wenige Ansatzpunkte für die Erhebung seiner Daten durch öffentliche oder nicht-öffentliche Stellen zu bieten. Da ein „wirkungsvoller sozialer und technischer Selbstschutz“ bei Nutzung informationstechnischer Systeme „erhebliche Schwierigkeiten aufwerfen und zumindest den durchschnittlichen Nutzer überfordern kann“, hat das Bundesverfassungsgericht der „heimlichen Infiltration eines informationstechnischen Systems“ zumindest durch den Staat enge verfassungsrechtliche Grenzen gezogen.

Allerdings geistert seit einer Weile zunehmend – vor allem im Internet – die Idee der “Post-Privacy”, oder “Nach der Privatsphäre” herum. Einige glauben, dass wir das Bedürfnis nach Privatsphäre überwinden müssten, weil das letztlich besser für uns sei. Und sowieso auch gar nicht zu ändern, dass es so kommen wird.

Mit: Andreas Schurig, Datenschutzbeauftragter Sachsen oder Andreas Schneider, Pressesprecher Datenschutzbeauftragter Sachsen

14.15 Uhr 4. Panel „Datenschutz in der EU“

Der Schutz der Privatsphäre und der Datenschutz gewährleisten Würde und Freiheit des Menschen. Sie stehen allerdings durch neue technische Entwicklungen immer wieder zur Disposition, wenn die Politik dem nicht immer wieder einen gesetzlichen Rahmen setzt.

Welche Art Datenschutz will die Europäische Kommission? Welche Ziele verfolgen die verschiedenen politischen Gruppierungen im Europäischen Parlament? Vor welchen Herausforderungen steht der Datenschutz in Europa?

Mit: Cornelia Ernst (MdEP), Mitglied im Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE) im Europäischen Parlament

Kaffeepause: 15.00 – 15.30 Uhr

15.30 Uhr 5. Panel „Netzkulturen und Gegenöffentlichkeit, Politik der Netzkultur und Web.2.0-Kritik“

Was ist Web 2.0 überhaupt? Ist es nützlich, hinter den letzten Hypes von Facebook und Twitter herzulaufen? Gibt es Alternativen? Welche Formen 'des networking' können sich zu Massenkampagnen und sozialer Bewegungen ausweiten und die politische Arbeit zu stärken?

Mit: Peter Stawowy,  2003 - 2008 Chefredakteur der Jugendzeitschrift  „Spiesser“, Blogger „flurfunk-dresden.de“ und Anne Roth, Medien- und Netzaktivistin, Bloggerin: annalist.noblogs.org

16.15 Uhr Podiumsdiskussion „Was tun? Privat, parlamentarisch, gesellschaftlich? – Was werde ich tun?“

Georg Maas, Anne Roth, Peter Stawowy, Julia Bonk (MdL), Sprecherin für Datenschutz, Verbraucherschutz und neue Medien in der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Andreas Schneider

Moderation: Heiko Hilker (Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung)

Kontakt

RLS Sachsen, Regionalbüro Dresden

Telefon: 0351 8040300

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Kosten

5,00 €, ermäßigt 3,00 € Euro

Besonderheiten

Aus Kalkulationsgründen wird bis zum 12.10.2011 um Anmeldung (Tel.: 0351/8040302, e-mail: luxemburg.stiftung.dresden@t-online.de) gebeten.


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