Bankrotteure bitten zur Kasse
Mythen und Realitäten der Staatsverschuldung

Die öffentlichen Schulden gelten als Beweis dafür, dass »wir über unsere Verhältnisse leben«. Es ist das vorletzte Wort einer bankrotten Wirtschaftspolitik zugunsten von Bankrotteuren; das letzte Wort heißt: »Wir müssen sparen.« Aber wer ist »wir« und wie sind wessen Verhältnisse? Gibt es nicht Gläubiger, die an den Staatsschulden jährlich Milliarden verdienen? Warum sind diese Ausgaben sakrosankt, nicht aber die für Erziehung, Gesundheit, Kultur, Verkehr und andere öffentliche Güter? Kann ein Staat überhaupt Pleite gehen oder ist der Staatsbankrott nur eine Chimäre? Und was hat der Euro damit zu tun? Leibigers Buch befasst sich mit den Mythen und Realitäten der Staatsverschuldung und damit, dass die Suche nach Alternativen zur gegenwärtigen Bankrottpolitik alternativlos ist.
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